Rapid Prototyping
Rapid Prototyping (deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid-Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den 1980er Jahren bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen. Zu den Verfahren des Rapid Prototyping zählt man unter anderem: Stereolithografie (STL oder SLA), selektives Lasersintern (SLS), Polyamidguss, Lasergenerieren, Fused Deposition Modeling (FDM), Laminated Object Modelling (LOM), 3D Printing, Contour Crafting (CC), Multi Jet Modeling, PolyJet-Verfahren, Space Puzzle Molding (SPM)-Verfahren.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
Render
Der Begriff Rendern (Engl. to render) bezeichnet die Erstellung einer Grafik aus einer Skizze oder einem Modell. Im Bereich Design, insbesondere im Automobildesign, wird damit die Umsetzung einer oft vorher mit Bleistift oder Kugelschreiber angelegten Skizze in differenzierterer Darstellung bezeichnet. Die Umsetzung wird sowohl mit Markern (Alkohol- oder Wasserbasis) als auch mit Buntstiften oder Kreiden so angelegt (oft auch in Kombination), dass durch Modellierung natürlicher Phänomene Textur, Refraktor, Reflexion, Schatten etc. dem Betrachter ein Eindruck der Materialität, der Größe und Form vermittelt wird.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
HDRI, High-Dynamic-Range-Image
Ein High Dynamic Range Image (HDRI, HDR-Bild, „Bild mit hohem Dynamikumfang“) oder Hochkontrastbild ist ein digitales Bild, das die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern kann. Herkömmliche digitale Bilder, die dazu nicht in der Lage sind, werden hingegen als Low Dynamic Range Images oder LDR-Bilder bezeichnet.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
CAGD, Geometrische Modellierung
Geometrische Modellierung, auch Computer Aided Geometric Design (CAGD) genannt, bezeichnet die computergestützte Beschreibung der Form geometrischer Objekte. Sie beschäftigt sich sowohl mit der Beschreibung von zweidimensionalen Kurven als auch von dreidimensionalen Flächen und Körpern. Die geometrische Modellierung findet neben der Computergrafik und verwandten Gebieten wie Computer Aided Design (CAD) auch in ingenieurtechnischen und wissenschaftlichen Bereichen Anwendung, etwa für physikalische Simulationen des Verhaltens von Körpern.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
N.U.R.B.S, Non-uniform rational B-spline
englischer Artikel
Non-uniform rational basis spline (NURBS) is a mathematical model commonly used in computer graphics for generating and representing curves and surfaces which offers great flexibility and precision for handling both analytic and freeform shapes.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
Image-based Lighting, IBL
Beim Image-based Lighting (IBL) wird eine Szene vollständig von einem HDR Environment Map, auch Light Probe genannt, umhüllt. Eine HDR Environment Map kann erzeugt werden, indem sie durch Spezialkameras mit rotierendem Objektiv oder Fischaugenlinse direkt aufgenommen wird. Alternativ kann eine die Umgebung reflektierende Kugel fotografiert oder mehrere Einzelfotos gestitcht werden. Das Bild wird anschließend gegebenenfalls in einen Würfel oder eine Kugel transformiert, die die Szene umschließt.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
Ambient Occlusion
englischer Artikel
Ambient occlusion is a shading method used in 3D computer graphics which helps add realism to local reflection models by taking into account attenuation of light due to occlusion. Ambient occlusion attempts to approximate the way light radiates in real life, especially off what are normally considered non-reflective surfaces.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
Ray tracing (graphics)
englischer Artikel
In computer graphics, ray tracing is a technique for generating an image by tracing the path of light through pixels in an image plane and simulating the effects of its encounters with virtual objects. The technique is capable of producing a very high degree of visual realism, usually higher than that of typical scanline rendering methods, but at a greater computational cost. This makes ray tracing best suited for applications where the image can be rendered slowly ahead of time, such as in still images and film and television special effects, and more poorly suited for real-time applications like computer games where speed is critical. Ray tracing is capable of simulating a wide variety of optical effects, such as reflection and refraction, scattering, and chromatic aberration.
(Quelle Wikipedia.org, 14.02.10)
Global Illumination
Globale Beleuchtung (engl. Global Illumination, abgekürzt GI) bezeichnet in der 3D-Computergrafik allgemein die Simulation der Licht-Wechselwirkungen von Objekten. Im Speziellen sind damit nur diejenigen Verfahren gemeint, die alle Möglichkeiten der Ausbreitung von Lichtstrahlen in einer 3D-Szene berücksichtigen. Dadurch werden die Gesetze der geometrischen Optik sowie der Energieerhaltung vollständig erfüllt und ein relativ realistisches Bild erzeugt.
Faked Global Illumination
Hierbei wird innerhalb der 3D-Software durch kluge Platzierung von diversen Lichtquellen und durch Anwendung von verschiedenartigen Tricks die GI „erschwindelt“ (engl. to fake). In der Realität würden die Lichtpartikel von allen Objekten abgelenkt, reflektiert oder sogar beides.
Bei der „gefakten“ GI platziert man die Lichter so, dass sie als Ersatz für abgelenkte und/oder reflektierte Lichtpartikel agieren. Üblich wären beispielsweise ein Licht als Ersatz der primären Lichtquelle (z. B. Sonne) und weitere Lichter, die alle extrem dunklen Bereiche aufhellen, die nicht von der primären Lichtquelle erleuchtet werden.
Photogrammetrie
Photogrammetrie (seltener auch Fotogrammetrie oder Bildmessung) ist eine Gruppe von Messmethoden und Auswerteverfahren der Fernerkundung, um aus Fotografien und genauen Messbildern eines Objektes seine räumliche Lage oder dreidimensionale Form zu bestimmen. Im Regelfall werden die Bilder mit speziellen Messkameras aufgenommen.
Das Fachgebiet ist um 1900 aus der Geodäsie hervorgegangen und wird seit etwa zwei Jahrzehnten auch der Fernerkundung (FE, englisch Remote Sensing oder RS) zugeordnet. Wie die Mehrzahl der fernerkundlichen Verfahren ist auch die Photogrammetrie ein passives Fernerkundungs- und Vermessungsverfahren, da sie die berührungslose Rekonstruktion von räumlichen Objekten aus deren fotografisch festgehaltenen Strahlung ermöglicht. Die Objekte werden meist im natürlichen Licht und von mehreren Standpunkten der Kamera (oder gleichzeitig von mehreren Kameras) aufgenommen. Das vom Objekt in die Messkamera kommende Licht kann reflektierte oder emittierte Strahlung sein, künstliche Beleuchtung wird aber meist nur bei kleinen Objekten verwendet.
(Quelle Wikipedia.org, 09.06.10)
Reverse Engineering
Reverse Engineering (engl., bedeutet: umgekehrt entwickeln, rekonstruieren, Kürzel: RE) bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden, fertigen System oder einem meistens industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen, die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan gemacht. Im Gegensatz zu einer funktionellen Nachempfindung, die ebenso auf Analysen nach dem Black-Box-Prinzip aufbauen kann, versucht das Reverse Engineering, das vorliegende Objekt weitgehend exakt abzubilden. Häufig wird versucht, zur Verifikation der gewonnenen Einsichten eine 1:1-Kopie des Objekts anzufertigen, auf deren Basis es grundsätzlich möglich ist, Weiterentwicklung zu betreiben.
(Quelle Wikipedia.org, 09.06.10)
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