Rhino war schon immer stark, wenn es um Präzision geht, vor allem durch sein NURBS-basiertes Surface Modeling. Doch nicht jede Designaufgabe beginnt mit perfekten Kurven und sauber definierten Flächen. Oft braucht man zuerst Geschwindigkeit, Freiheit und ein Werkzeug, mit dem man Formen intuitiv entwickeln kann, bevor man sich in Details verliert.
Genau hier kommt SubD (Subdivision Surface Modeling) ins Spiel und in Rhino 8 wirkt die SubD-Funktion deutlich reifer und praxisnäher als noch in Rhino 7.
Was ist SubD-Modelling (einfach erklärt)?
SubD ist eine Modelliermethode, bei der du mit einem einfachen Kontrollnetz (einer Low-Poly-“Cage”) arbeitest und Rhino daraus eine glatte, organische Oberfläche erzeugt. Statt wie beim klassischen Surface Modeling viele Einzelflächen zu bauen und Übergänge zu konstruieren, formst du dein Objekt über Vertices, Edges und Faces. Du entwickelst Deine Form in einer sichtbar geringeren Auflösung und behältst dabei eine hochaufgelöste, saubere und runde Gesamtform.
SubD ist besonders beliebt für:
Rhino 8 macht es einfacher, SubD nicht nur als Spielwiese zu nutzen, sondern wirklich länger im Prozess zu behalten. Vom Konzept bis zu Geometrie, die sich weiterverarbeiten lässt.
2) Direkteres Arbeiten, weniger Umwege
In Rhino 7 war SubD oft zwar möglich, aber nicht immer „smooth“ im Ablauf. Manche Schritte erforderten Workarounds oder viel Planung, um nicht an Grenzen zu stoßen.
3) Mehr Potenzial für hybrides Modellieren
Je besser SubD in Rhino wird, desto eher kann man Formen frei in SubD entwickeln, später dort in NURBS übergehen, wo Präzision nötig ist, und insgesamt länger im Rhino-Ökosystem bleiben.
Warum das spannend ist, obwohl SubD nicht neu ist
Subdivision Modeling ist nicht neu. Blender, Maya, 3ds Max, MODO und andere Programme sind in SubD seit Jahren sehr stark mit ausgeklügelten Werkzeugen die in Rhino noch nicht vorhanden sind. Der Mehrwert liegt woanders: SubD innerhalb von Rhinos Pipeline.
SubD war traditionell immer ein eher komplexes Thema. Gleichzeitig ist SubD genau dort extrem wertvoll, wo im klassischen Surface Modeling oft sehr viel Zeit verloren geht: bei schwierigen Übergängen und weichen, organischen Transitions, die mit reinen NURBS-Flächen schnell aufwendig werden.
Rhino 8 ersetzt indes keine etablierten SubD-Workflows aus anderen Programmen. Noch nicht. Aber die aktuelle Implementierung ist vielversprechend, fühlt sich praxistauglicher an und macht neugierig auf zukünftige Erweiterungen.
Fazit
In Rhino 8 spüre ich in Bezug auf SubD erstens mehr Geschwindigkeit. Mehr Experiment. Weniger Tool-Wechsel. Mehr Freiheit.
Wenn Dir diese Information weitergeholfen hat und du nun Lust hast, die SubD-Palette in einen echten Projekt-Workflow zu integrieren, melde dich bei mir! Bei Visual-Dream unterstützen wir dich bei Design-, Modelling- und Visualisierungsprozessen. Von schneller Formfindung bis hin zu sauberen, präsentationsreifen Ergebnissen. Auf Wunsch bieten wir Dir maßgeschneiderte oder projektbezogene Schulungen an.
Genau hier kommt SubD (Subdivision Surface Modeling) ins Spiel und in Rhino 8 wirkt die SubD-Funktion deutlich reifer und praxisnäher als noch in Rhino 7.
Was ist SubD-Modelling (einfach erklärt)?
SubD ist eine Modelliermethode, bei der du mit einem einfachen Kontrollnetz (einer Low-Poly-“Cage”) arbeitest und Rhino daraus eine glatte, organische Oberfläche erzeugt. Statt wie beim klassischen Surface Modeling viele Einzelflächen zu bauen und Übergänge zu konstruieren, formst du dein Objekt über Vertices, Edges und Faces. Du entwickelst Deine Form in einer sichtbar geringeren Auflösung und behältst dabei eine hochaufgelöste, saubere und runde Gesamtform.
SubD ist besonders beliebt für:
- Konzeptdesign und schnelle Ideenfindung
- Produktformen mit weichen Übergängen
- ergonomische Shapes und Griffe
- organische Geometrien
- schnelle Iterationen, bevor man „finalisiert“
Rhinos klassische Stärke: NURBS-Präzision und warum SubD das ergänzt
Rhino bleibt natürlich ein NURBS-Tool ideal für:- exakte Maße
- kontrollierte Fillets und Blends
- technisch saubere Flächen
- fertigungstaugliche Geometrie
Rhino 7 vs Rhino 8: Was hat sich bei SubD verändert?
1) SubD ist mehr „ready for production“Rhino 8 macht es einfacher, SubD nicht nur als Spielwiese zu nutzen, sondern wirklich länger im Prozess zu behalten. Vom Konzept bis zu Geometrie, die sich weiterverarbeiten lässt.
2) Direkteres Arbeiten, weniger Umwege
In Rhino 7 war SubD oft zwar möglich, aber nicht immer „smooth“ im Ablauf. Manche Schritte erforderten Workarounds oder viel Planung, um nicht an Grenzen zu stoßen.
3) Mehr Potenzial für hybrides Modellieren
Je besser SubD in Rhino wird, desto eher kann man Formen frei in SubD entwickeln, später dort in NURBS übergehen, wo Präzision nötig ist, und insgesamt länger im Rhino-Ökosystem bleiben.
Warum das spannend ist, obwohl SubD nicht neu ist
Subdivision Modeling ist nicht neu. Blender, Maya, 3ds Max, MODO und andere Programme sind in SubD seit Jahren sehr stark mit ausgeklügelten Werkzeugen die in Rhino noch nicht vorhanden sind. Der Mehrwert liegt woanders: SubD innerhalb von Rhinos Pipeline.
SubD war traditionell immer ein eher komplexes Thema. Gleichzeitig ist SubD genau dort extrem wertvoll, wo im klassischen Surface Modeling oft sehr viel Zeit verloren geht: bei schwierigen Übergängen und weichen, organischen Transitions, die mit reinen NURBS-Flächen schnell aufwendig werden.
Rhino 8 ersetzt indes keine etablierten SubD-Workflows aus anderen Programmen. Noch nicht. Aber die aktuelle Implementierung ist vielversprechend, fühlt sich praxistauglicher an und macht neugierig auf zukünftige Erweiterungen.
Fazit
In Rhino 8 spüre ich in Bezug auf SubD erstens mehr Geschwindigkeit. Mehr Experiment. Weniger Tool-Wechsel. Mehr Freiheit.
Wenn Dir diese Information weitergeholfen hat und du nun Lust hast, die SubD-Palette in einen echten Projekt-Workflow zu integrieren, melde dich bei mir! Bei Visual-Dream unterstützen wir dich bei Design-, Modelling- und Visualisierungsprozessen. Von schneller Formfindung bis hin zu sauberen, präsentationsreifen Ergebnissen. Auf Wunsch bieten wir Dir maßgeschneiderte oder projektbezogene Schulungen an.