Rückblick: VisualARQ 2 im Überblick
VisualARQ 2 etablierte erstmals einen stabilen, objektbasierten Architektur-Workflow innerhalb von Rhino.
Zentrale Merkmale waren:
architektonische Bauteile auf Basis von Stilen und Regeln
automatische Ableitungen für Schnitte, Ansichten und Pläne
IFC-Export für BIM-nahe Workflows
vollständige Integration in die Rhino-Umgebung
Damit wurde Rhino für viele Büros und Hochschulen zu einer ernstzunehmenden Plattform für strukturierte Architekturmodelle.
Was ändert sich mit VisualARQ 3?
VisualARQ 3 verfolgt keinen radikalen Neuanfang, sondern eine gezielte Konsolidierung des bestehenden Konzepts.
Der Schwerpunkt liegt auf Stabilität, Datenstruktur und Vorhersehbarkeit im Projektalltag.
Wesentliche Verbesserungen sind:
robustere Objektlogik und verlässlichere Stile
klarere Trennung von Geometrie, Regeln und Informationen
verbesserte Zusammenarbeit mit Grasshopper
überarbeitete IFC-Strukturen und konsistentere Exporte
stabilere Dokumentation bei komplexeren Modellen
Viele dieser Änderungen wirken im Hintergrund, haben jedoch spürbaren Einfluss auf größere oder langfristige Projekte.
Auswirkungen auf den Workflow
Im direkten Vergleich zeigt sich:
weniger manuelle Korrekturen in Schnitten und Ansichten
stabileres Verhalten bei Änderungen im Modell
besser kontrollierbare Daten für Austausch und Koordination
Gerade in professionellen und akademischen Umgebungen macht sich diese Reife deutlich bemerkbar.
Für wen lohnt sich das Upgrade?
Ein Upgrade auf VisualARQ 3 ist besonders sinnvoll für:
Büros, die Rhino als zentrales Entwurfs- und Modellierungswerkzeug einsetzen
Anwender:innen mit komplexeren oder länger laufenden Projekten
Nutzer:innen, die VisualARQ in Kombination mit Grasshopper verwenden
Lehr- und Forschungskontexte mit Fokus auf strukturierte Entwurfsprozesse
Wer VisualARQ 2 nur sehr punktuell oder für einfache Modelle nutzt, wird vor allem die höhere Stabilität schätzen.
Fazit
VisualARQ 3 stellt keinen Bruch, sondern einen konsequenten Reifeschritt dar.
Der Ansatz, regelbasierte, CAD-nahe Werkzeuge in Rhino zu integrieren, bleibt erhalten – wird jedoch deutlich stabiler und professioneller umgesetzt.
Für Bestandsnutzer:innen von VisualARQ 2 markiert Version 3 einen sinnvollen Zeitpunkt für den Umstieg.