3D-Tools
für Architekten
und Designer

Modellierung einer Bühnen- und Kulissenstruktur

Architektur, Requisiten und Szenenaufbau in Rhino

Nach der Analyse der Filmszene folgt die Übersetzung in ein digitales Modell. Dabei steht nicht die exakte Nachbildung einer bestehenden Kulisse im Vordergrund, sondern die Entwicklung einer eigenständigen Bühnen- oder Kulissenstruktur auf Grundlage der zuvor gewonnenen Erkenntnisse.

Die Szene setzt sich aus unterschiedlichen architektonischen, grafischen und räumlichen Elementen zusammen. Gebäude, Fassaden, Beschilderungen, Requisiten, Straßenräume und Landschaftselemente werden schrittweise zu einer räumlichen Komposition verbunden.

Im Verlauf der Übung werden einfache und komplexere Modellierungsstrategien untersucht. Der Einsatz von Layern, Blöcken, Referenzbildern, Objektbibliotheken und wiederkehrenden Bauteilen spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die eigentliche Geometrieentwicklung.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Organisation größerer Szenen. Eine Kulisse muss nicht nur modelliert, sondern auch strukturiert, lesbar und flexibel bearbeitbar aufgebaut werden. Dadurch eignet sich die Übung besonders für Architektur, Szenografie, Messebau, Film und Visualisierung.

Ziel ist die Entwicklung einer stilisierten Kulissenstruktur, die später für Kamerastudien, Rendering, Animation und den Übergang zum physischen Modellbau weiterverwendet werden kann.

Behandelte Themen

– Aufbau einer digitalen Kulisse
– Architekturfragmente und Fassaden
– Beschilderungen und grafische Elemente
– Straßenräume, Requisiten und Landschaft
– Referenzbilder und Analysezeichnungen
– Layer, Blöcke und Objektorganisation
– Strukturierung größerer Rhino-Szenen

Weiterführende Kapitel

Aufbauend auf der Analyse und Modellierung der Kulisse folgt im nächsten Kapitel die Inszenierung der Szene. Kameraeinstellungen, Brennweiten, Rendering und visuelle Illusionen spielen dabei eine zentrale Rolle.

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